Aussehen
Oberflächenqualität: Die Oberfläche der Vorrichtung muss frei von Gussfehlern wie Rissen, Sandlöchern und Porosität sowie offensichtlichen Kratzern und Dellen sein. Andernfalls kann die Leistung der Vorrichtung beeinträchtigt werden oder die Werkstückoberfläche zerkratzt werden.
Beschichtung und Schutz: Wenn die Vorrichtung mit einer Beschichtung versehen ist, beispielsweise mit Farbe oder Galvanisierung, muss die Beschichtung gleichmäßig und fest sein, ohne sich abzulösen oder abzublättern, um einen guten Rostschutz und eine gute Ästhetik zu gewährleisten.
Teileintegrität: Alle Komponenten der Vorrichtung, wie Schrauben, Muttern, Passstifte und Spannvorrichtungen, müssen vollständig sein. Es sollten keine fehlenden oder beschädigten Teile vorhanden sein, um den normalen Gebrauch des Geräts nicht zu beeinträchtigen.
Bezüglich der Maßhaltigkeit
Kritische Abmessungen: Die wichtigsten Abmessungen der Vorrichtung in Bezug auf die Positionierung des Werkstücks, die Klemmung und die Verbindung mit der Bearbeitungsausrüstung müssen innerhalb des für die Konstruktion erforderlichen Toleranzbereichs liegen. Beispiele hierfür sind der Durchmesser des Passstifts, die Ebenheit der Passfläche und die Positionsgenauigkeit der Montagelöcher der Vorrichtung.
Gesamtabmessungen: Die Gesamtabmessungen der Vorrichtung müssen den Spezifikationen in den Konstruktionszeichnungen entsprechen, um eine reibungslose Installation auf der Bearbeitungsausrüstung zu gewährleisten und eine Beeinträchtigung anderer Komponenten zu verhindern.
Bezüglich der Positionsgenauigkeit
Positionierungsgenauigkeit: Die Positionierungselemente der Vorrichtung, wie z. B. Passstifte und -blöcke, müssen die Positionsgenauigkeit des Werkstücks innerhalb der Vorrichtung gewährleisten. Das heißt, nach dem Spannen muss die Positionsabweichung des Werkstücks relativ zum Schneidwerkzeug oder der Bearbeitungsausrüstung innerhalb akzeptabler Grenzen liegen, um die Maß- und Positionsgenauigkeit des bearbeiteten Werkstücks sicherzustellen.
Spannpositionsgenauigkeit: Beim Spannen des Werkstücks darf die Spannvorrichtung keine übermäßige Verformung hervorrufen und muss sicherstellen, dass sich das Werkstück während der Bearbeitung nicht verschiebt. Beispielsweise muss der Spannpunkt richtig positioniert sein und die Spannkraft muss gleichmäßig sein, um eine Beeinträchtigung der Bearbeitungsgenauigkeit durch falsches Spannen zu vermeiden.
Positionsgenauigkeit der Montage: Die relative Positionsgenauigkeit der montierten Komponenten auf der Vorrichtung muss den Anforderungen entsprechen. Dazu gehören die Positionsbeziehung zwischen den Positionier- und Klemmelementen sowie die Rechtwinkligkeit und Parallelität zwischen verschiedenen Positionierflächen.




